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Methoden

Die hypnotische Trance kann auf unterschiedlichen Wegen erreicht (induziert) werden. Es wird dabei zwischen direkten und indirekten Verfahren unterschieden.

Direkte Methoden

Bei den direkten Methoden wird die Aufmerksamkeit auf eine Sache fokussiert. Hierzu können fast alle Sinne eingesetzt werden.

Am bekanntesten ist wohl die Augenfixation, bei der durch das „Anstarren“ eines Objekts, z. B. eines Pendels, die Augenmuskeln ermüden und die Neigung, in Trance zu gehen, verstärkt wird. Auch durch den Einsatz von Karten mit Komplementärfarben, die betrachtet werden, wird die Augenfixation verstärkt.

Meistens kommen sprachliche Anweisungen und akustische Elemente zum Einsatz. Beim Letzteren handelt es sich überwiegend um Entspannungsmusik. Bei den Anweisungen handelt es sich in der Regel um die zentrale Form der Tranceinduktion. Im Gegensatz zur indirekten Induktion haben die sprachlichen Formen bei der direkten Methode bestimmenden Charakter.

Neben dem Hören können ebenfalls Berührungen, Düfte, Medikamente und motorische Methoden eingesetzt.

Blitz- oder Schreckhypose

Eine besondere Rolle spielen die so genannten Blitzhypnosen, die eine Trance oftmals innerhalb weniger Sekunden induzieren können, die aber einen Überraschungsmoment benötigen. Diese Vorgehensart kennen Sie sicherlich von den Showhypnotiseuren. In der Hypnosetherapie werden sie kaum eingesetzt.

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